Elektroprüfung

DGUV V3 Prüfung ohne Excel-Liste: Messwerte, Ergebnis, Bestandsliste.

Aufnamo ordnet die Wiederholungsprüfung ortsveränderlicher Geräte beim Kunden: Prüfnummer scannen, Protokoll mit Grenzwerten nach DIN VDE 0701-0702 ausfüllen oder die Messwerte direkt aus der Exportdatei des Prüfgeräts übernehmen. Das Ergebnis rechnet sich selbst, die nächste Prüfung rückt je Einsatzort weiter, und der Betreiber bekommt seine Bestandsliste als PDF.

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Das Prüfbuch eines Betriebs mit 120 Geräten.

Öffne das Prüfbuch der Hofmann Metallbau GmbH: Ampel, die Wiederholungsprüfung vor drei Wochen, die laufende Nachprüfung und die Bestandsliste mit allen Geräten, Ergebnissen und Terminen als PDF — so, wie der Betreiber es ohne Passwort bekommt.

Nur zur Ansicht — ein Beispiel-Betrieb mit Beispiel-Daten. Deinen eigenen richtest du in wenigen Minuten ein.

Vor Ort — die Checkliste mit Messwerten aus dem Prüfgerät
Vor Ort — die Checkliste mit Messwerten aus dem Prüfgerät
Für den Betreiber — die Bestandsliste
Für den Betreiber — die Bestandsliste
Vorteile

Vom Prüfgerät zur Bestandsliste — ohne Abtippen.

Das Prüfergebnis rechnet sich selbst

Messwerte mit Grenzwerten nach DIN VDE 0701-0702, abhängig von der Schutzklasse. Liegt ein Wert außerhalb oder zeigt die Sichtprüfung einen Befund, steht „nicht bestanden“ mit Grund im Protokoll — und im Einsatz wird daraus ein Mangel.

Messwerte aus dem Prüfgerät übernehmen

Die Exportdatei der Prüfgeräte-Software (CSV oder TXT) wird Zeile für Zeile über die Prüfnummer einem Gerät zugeordnet. Unbekannte Nummern werden neue Geräte; die Zuordnung der Spalten merkt sich Aufnamo für den nächsten Import.

Eine Checkliste für 500 Geräte

Suchen oder per Handscanner direkt zum Gerät, Filter nach Status, Serienprüfung (Scan, Protokoll, nächstes Gerät), Sammel-Haken und neue Geräte mit der nächsten freien Prüfnummer — auch im Keller ohne Netz.

Bestandsliste und Prüfplaketten

Je Standort ein PDF mit allen Geräten, letzter Prüfung, Ergebnis und nächstem Termin — das Dokument für die Begehung. Dazu Prüfplaketten mit QR-Code und „Nächste Prüfung“ auf gängigen Etikettenbögen.

So funktioniert es

In vier Schritten erledigt

01

Vorlage übernehmen

Anlagenart „Elektrogeräte (DGUV V3)“ und das passende Prüfprotokoll aus der Vorlage anlegen, Geräte per Import, von Hand oder direkt im Einsatz erfassen.

02

Prüfen und messen

Prüfnummer scannen, Protokoll mit Grenzwerten ausfüllen — oder die Exportdatei des Prüfgeräts hochladen. Das Ergebnis rechnet sich selbst.

03

Mängel werden Angebot

Durchgefallene Geräte stehen im Einsatz als Mangel mit Grund; mit Maßnahme und Preis wird daraus ein Angebot an den Betreiber.

04

Bestandsliste und Plaketten

Der Betreiber bekommt die Bestandsliste als PDF im Prüfbuch, die Geräte ihre Plakette mit nächstem Prüftermin.

Was die DGUV Vorschrift 3 bei ortsveränderlichen Geräten verlangt

Unternehmer müssen dafür sorgen, dass elektrische Betriebsmittel in ordnungsgemäßem Zustand sind und in bestimmten Zeitabständen von einer Elektrofachkraft geprüft werden. Für ortsveränderliche Geräte — alles, was einen Stecker hat und bewegt wird — nennt die DGUV Vorschrift 3 in Tabelle 1B Richtwerte: sechs Monate, auf Baustellen drei Monate; liegt die Fehlerquote unter zwei Prozent, sind bis zu zwölf Monate in Werkstätten und bis zu 24 Monate in Büros üblich. Die tatsächliche Frist legt die Gefährdungsbeurteilung des Betriebs fest.

Die Prüfung selbst folgt DIN VDE 0701-0702: Sichtprüfung, Messungen je nach Schutzklasse, Funktionsprüfung — und am Ende ein Nachweis, der bei einer Begehung der Berufsgenossenschaft oder nach einem Unfall vorliegen muss. Diese Seite beschreibt die übliche Praxis; sie ist keine Rechtsberatung.

Aufnamo übernimmt den Teil, an dem Prüfbetriebe scheitern: welches Gerät wann fällig ist, wo es steht, was gemessen wurde und wo der Nachweis liegt. Das Messen bleibt beim Prüfgerät und bei der Elektrofachkraft.

Das Prüfprotokoll: Grenzwerte je Schutzklasse, Ergebnis ohne Rechnen

Die Vorlage „Prüfprotokoll Elektrogeräte (DGUV V3)“ bringt Sichtprüfung, Messungen und Funktionsprüfung mit. Die Grenzwerte sind nach DIN VDE 0701-0702 vorbelegt und hängen an der Schutzklasse: Schutzleiterwiderstand höchstens 0,3 Ω und Schutzleiterstrom höchstens 3,5 mA bei Schutzklasse I, Isolationswiderstand mindestens 1 MΩ (Schutzklasse I), 2 MΩ (II) oder 0,25 MΩ (III), Berührungsstrom höchstens 0,5 mA bei Schutzklasse II. Welche Messung verlangt ist, blendet das Formular nach der gewählten Schutzklasse ein.

Während der Eingabe zeigt das Formular die geltende Grenze unter jedem Messwert und das Prüfergebnis: „bestanden“ oder „nicht bestanden“ mit Grund. Der Server rechnet beim Absenden noch einmal nach, ein mitgeschicktes „bestanden“ zählt nicht. Im PDF stehen Messwert, Grenze und Ergebnis nebeneinander, Abweichungen rot.

Alle Grenzwerte sind im Baukasten änderbar — etwa für lange Anschlussleitungen, bei denen der Schutzleiterwiderstand höher liegen darf. Wie ein Protokoll-Formular grundsätzlich aufgebaut ist, zeigt die Seite zum Prüfprotokoll.

Hunderte Geräte an einem Tag: Checkliste, Handscanner, Serienprüfung

Ein Kunde hat nicht zwölf, sondern fünfhundert Geräte. Die Checkliste des Einsatzes ist dafür gebaut:

  • Suchen und scannen: Prüfnummer tippen oder mit dem Handscanner einlesen — das Gerät springt in die Liste, sein Protokoll öffnet sich vorbefüllt mit Bezeichnung, Schutzklasse und Raum.
  • Serienprüfung: Scan, Protokoll, absenden, zurück zur Liste, nächster Scan — ohne einen Klick dazwischen.
  • Filter und Sammel-Haken: offen, Mangel, nicht gefunden. Mehrere Geräte lassen sich gemeinsam abhaken; ohne Protokoll oder Messwerte zählt das allerdings nicht als Prüfung und steht auch so in der Bestandsliste.
  • Neue Geräte vor Ort: „+ Gerät erfassen“ schlägt die nächste freie Prüfnummer vor und setzt das Gerät gleich auf die Checkliste.

Haken und Mängel funktionieren auch ohne Netz und gehen raus, sobald wieder Verbindung besteht.

Messwerte aus dem Prüfgerät übernehmen statt abtippen

Moderne Prüfgeräte speichern jede Messung. Statt sie abzuschreiben, lädst du im Einsatz die Exportdatei der Geräte-Software hoch — CSV oder Text, mit Semikolon, Komma oder Tab, in UTF-8 oder im Windows-Zeichensatz. Aufnamo findet die Kopfzeile auch hinter einem Vorspann, schlägt die Zuordnung der Spalten vor und zeigt vorab, welche Zeile zu welchem Gerät gehört, was bestanden hat und welche Nummer unbekannt ist.

Beim Übernehmen stehen die Messwerte am Haken der Checkliste, „nicht bestanden“ wird ein Mangel, und die nächste Prüfung rückt ab dem Prüfdatum weiter. Sagt das Prüfgerät selbst „n.i.O.“, gilt das — es kennt mehr als die Datei. Es entsteht bewusst kein Protokoll je Gerät: fünfhundert Einreichungen wären fünfhundert Mails.

Die Zuordnung der Spalten merkt sich Aufnamo je Betrieb. Beim nächsten Export aus demselben Gerät reicht ein Klick.

Bestandsliste, Prüfplaketten und Prüfbuch für den Betreiber

Nach der Prüfung will der Betreiber eine Liste: Welche Geräte gibt es, wann wurden sie geprüft, mit welchem Ergebnis, wann ist die nächste Prüfung? Die Bestandsliste je Standort ist genau dieses Dokument — im Querformat, eine Zeile je Gerät, oben die Summe aus bestanden, nicht bestanden, überfällig und ohne Prüfung. Sie liegt im Prüfbuch des Kunden neben dem Nachweis-Paket und ist immer auf dem aktuellen Stand.

Für die Geräte selbst gibt es Prüfplaketten: Prüfnummer, QR-Code, nächste Prüfung und der Name deines Betriebs, auf Etikettenbögen mit 70 × 37 mm oder 48,5 × 25,4 mm. Der QR-Code trägt nur die Nummer — für Fremde ist er wertlos, für den Prüfer der schnellste Weg ins Protokoll.

Einsätze planen, ankündigen, Mängel anbieten und abrechnen läuft wie bei jeder anderen Prüfung über die Wartungssoftware mit Prüfbuch. Der Bereich gehört ab dem Tarif Starter dazu — Preise.

FAQ

Häufige Fragen

Ersetzt Aufnamo das Prüfgerät?

Nein. Gemessen wird mit deinem Prüfgerät. Aufnamo nimmt die Messwerte auf — getippt im Protokoll oder aus der Exportdatei —, bewertet sie gegen die Grenzwerte, führt die Fristen und erzeugt Protokoll, Bestandsliste und Plaketten.

Welche Grenzwerte sind hinterlegt?

Die Vorlage ist nach DIN VDE 0701-0702 vorbelegt, abhängig von der Schutzklasse. Du kannst jeden Grenzwert im Baukasten ändern, zum Beispiel für lange Anschlussleitungen. Die Vorbelegung ist eine Rechenhilfe; die Verantwortung für die Prüfung trägt die Elektrofachkraft.

Kann ich die Prüffristen selbst festlegen?

Ja. Die Frist hängt am Einsatzort des Geräts (Büro, Werkstatt, Baustelle …) und ist mit Richtwerten vorbelegt. Die tatsächlichen Fristen legt deine Gefährdungsbeurteilung fest, und genau so trägst du sie ein.

Welche Prüfgeräte werden beim Import unterstützt?

Alle, deren Software die Messungen als CSV- oder Textdatei mit Kopfzeile exportiert. Du ordnest die Spalten einmal zu, Aufnamo merkt sich die Zuordnung für den nächsten Import.

Was passiert mit einem Gerät, das nicht besteht?

Es bekommt im Einsatz den Status Mangel mit dem Grund, etwa Schutzleiterwiderstand zu hoch. Mit Maßnahme und Preis wird daraus ein Angebot an den Betreiber; die Nachprüfung planst du als eigenen Einsatz.

Brauche ich für jedes Gerät ein eigenes Protokoll?

Nein. Entweder ein Protokoll je Gerät über das Formular oder die Messwerte aus der Exportdatei — beides zählt als Nachweis. Ein bloßer Haken ohne Protokoll und ohne Messwerte zählt nicht und steht in der Bestandsliste als „abgehakt, ohne Nachweis“.

Ab welchem Tarif ist die Elektroprüfung dabei?

Sie gehört zum Bereich Wartung & Prüfung und ist ab dem Tarif Starter enthalten. Die Formular-Vorlage allein kannst du auch im kostenlosen Tarif nutzen.

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